Drei Ebenen, zwei Budgets, ein Ziel: Kundschaft in jeden Standort bringen.
Mit Kennzahlen aus dem US-Markt und Leitfäden, Vorlagen und Rechnern für Ihr System.
Frühjahrs-KampagneStart in 48 StandortenEin Franchisesystem wirbt gleichzeitig um Endkunden, die in einem Standort kaufen, um seine Franchisenehmer, die Kampagnen mittragen und umsetzen sollen, und um künftige Franchisenehmer, die das System wachsen lassen. Gewöhnliches Markenmarketing hat nur die erste Zielgruppe.
Daraus ergeben sich zwei Aufgaben, die sauber getrennt werden sollten: das Kundenmarketing auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene und das Expansionsmarketing zur Gewinnung neuer Partner. Beide brauchen eigene Budgets, Botschaften und Kennzahlen.
| Ebene | Ziel | Finanzierung | Steuerung | Typische Kanäle |
|---|---|---|---|---|
| National | Markenbekanntheit | Werbefonds aus der Werbegebühr | Zentrale | Kampagnen, Website, Suchmaschinenanzeigen, Markenprofile |
| Regional | Präsenz in einem Gebiet | Regionale Werbegemeinschaft der Standorte | Zentrale mit Standorten | Regionale Anzeigen, Radio, Plakat, Sponsoring |
| Lokal | Kundschaft in den Standort | Lokales Budget des Franchisenehmers | Standort im Rahmen der Zentrale | Google-Unternehmensprofil, Social Media, Kooperationen, Events |
| Expansion | Neue Franchisenehmer | Budget der Zentrale | Zentrale | Franchise-Website, Messen, Portale, LinkedIn |
Die Zahlen stammen aus einer jährlichen Befragung von Marketingverantwortlichen in US-Franchisesystemen. Sie zeigen: Lokales Marketing ist Pflicht, aber oft kaum steuerbar.
der Marketingbudgets von Franchisesystemen entfallen auf Digitalwerbung, 22 % auf Social Media.
Quelle: Annual Franchise Marketing Report 2025der Franchisegeber empfehlen oder verlangen von ihren Franchisenehmern Investitionen in lokales Marketing.
Quelle: AFMR 2025 via Webtonicder Franchisegeber überlassen die Erfassung dieser lokalen Ausgaben den Franchisenehmern – ohne gemeinsames System.
Quelle: AFMR 2025 via WebtonicDie sechs Bausteine, mit denen jeder Standort vor Ort gefunden wird.
Zum Leitfaden →So bringt PostMind Ihre Kampagnen an jeden Standort.
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14 Tage kostenlos testenFranchise-Marketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen ein Franchisesystem seine Marke, seine Standorte und sein Geschäftsmodell bekannt macht. Es richtet sich an drei Gruppen: Endkunden, die bestehenden Franchisenehmer und künftige Franchisenehmer.
Meist beide Seiten. Franchisenehmer zahlen eine Werbegebühr in einen gemeinsamen Werbefonds, aus dem die Zentrale überregionale Maßnahmen finanziert. Zusätzlich verpflichten viele Franchiseverträge die Standorte zu einem eigenen lokalen Marketingbudget.
Nationales Marketing baut die Marke auf, etwa mit Kampagnen, Website und Markenprofilen. Lokales Marketing bringt Kundschaft in einen bestimmten Standort, etwa über das Google-Unternehmensprofil, lokale Social-Media-Beiträge, Kooperationen und Veranstaltungen.
Laut dem Annual Franchise Marketing Report 2025 entfallen 42 % der Marketingbudgets auf Digitalwerbung und 22 % auf Social Media. Innerhalb der Digitalwerbung liegen Suchmaschinenanzeigen vorn, gefolgt von Social-Media-Anzeigen.
Auf Systemebene über Markenbekanntheit, Leads und Umsatz; auf Standortebene über Anfragen, Buchungen, Bewertungen und die Aktivität der lokalen Profile. Entscheidend ist ein gemeinsames System, damit die Zentrale die Standorte vergleichen kann.