Für Franchisegeber

Franchise-Marketing: Marke zentral, Wirkung lokal

Drei Ebenen, zwei Budgets, ein Ziel: Kundschaft in jeden Standort bringen.

Mit Kennzahlen aus dem US-Markt und Leitfäden, Vorlagen und Rechnern für Ihr System.

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Marke national aufbauen
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Standorte lokal sichtbar machen
3
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Planung
Grundlagen

Franchise-Marketing hat
drei Zielgruppen

Ein Franchisesystem wirbt gleichzeitig um Endkunden, die in einem Standort kaufen, um seine Franchisenehmer, die Kampagnen mittragen und umsetzen sollen, und um künftige Franchisenehmer, die das System wachsen lassen. Gewöhnliches Markenmarketing hat nur die erste Zielgruppe.

Daraus ergeben sich zwei Aufgaben, die sauber getrennt werden sollten: das Kundenmarketing auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene und das Expansionsmarketing zur Gewinnung neuer Partner. Beide brauchen eigene Budgets, Botschaften und Kennzahlen.

Die Ebenen

Wer bezahlt, wer steuert,
was wirkt?

EbeneZielFinanzierungSteuerungTypische Kanäle
NationalMarkenbekanntheitWerbefonds aus der WerbegebührZentraleKampagnen, Website, Suchmaschinenanzeigen, Markenprofile
RegionalPräsenz in einem GebietRegionale Werbegemeinschaft der StandorteZentrale mit StandortenRegionale Anzeigen, Radio, Plakat, Sponsoring
LokalKundschaft in den StandortLokales Budget des FranchisenehmersStandort im Rahmen der ZentraleGoogle-Unternehmensprofil, Social Media, Kooperationen, Events
ExpansionNeue FranchisenehmerBudget der ZentraleZentraleFranchise-Website, Messen, Portale, LinkedIn
Budgets & Kanäle

Wohin das Marketinggeld
in Franchisesystemen fließt

Die Zahlen stammen aus einer jährlichen Befragung von Marketingverantwortlichen in US-Franchisesystemen. Sie zeigen: Lokales Marketing ist Pflicht, aber oft kaum steuerbar.

42 %

der Marketingbudgets von Franchisesystemen entfallen auf Digitalwerbung, 22 % auf Social Media.

Quelle: Annual Franchise Marketing Report 2025
85 %

der Franchisegeber empfehlen oder verlangen von ihren Franchisenehmern Investitionen in lokales Marketing.

Quelle: AFMR 2025 via Webtonic
48 %

der Franchisegeber überlassen die Erfassung dieser lokalen Ausgaben den Franchisenehmern – ohne gemeinsames System.

Quelle: AFMR 2025 via Webtonic
Themen

Leitfäden, Vorlagen und Werkzeuge
für Ihr Franchise-Marketing

Lokales Marketing im Franchise

Die sechs Bausteine, mit denen jeder Standort vor Ort gefunden wird.

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Muster für Franchisenehmer zum Kopieren oder als Word-Datei.

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Digitalisierung im Franchise

Welche Werkzeuge Franchisenehmer wirklich nutzen.

Zum Überblick →

Social-Media-Kalender 2027

55 Anlässe mit Post-Ideen und Kalenderdatei.

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Plattformen im Vergleich

SOCi, Rallio, Birdeye und PostMind für deutsche Systeme.

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PostMind für Franchisesysteme

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zum
Franchise-Marketing

Was ist Franchise-Marketing?

Franchise-Marketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen ein Franchisesystem seine Marke, seine Standorte und sein Geschäftsmodell bekannt macht. Es richtet sich an drei Gruppen: Endkunden, die bestehenden Franchisenehmer und künftige Franchisenehmer.

Wer bezahlt das Marketing im Franchisesystem?

Meist beide Seiten. Franchisenehmer zahlen eine Werbegebühr in einen gemeinsamen Werbefonds, aus dem die Zentrale überregionale Maßnahmen finanziert. Zusätzlich verpflichten viele Franchiseverträge die Standorte zu einem eigenen lokalen Marketingbudget.

Was ist der Unterschied zwischen nationalem und lokalem Marketing?

Nationales Marketing baut die Marke auf, etwa mit Kampagnen, Website und Markenprofilen. Lokales Marketing bringt Kundschaft in einen bestimmten Standort, etwa über das Google-Unternehmensprofil, lokale Social-Media-Beiträge, Kooperationen und Veranstaltungen.

Welche Marketingkanäle nutzen Franchisesysteme am häufigsten?

Laut dem Annual Franchise Marketing Report 2025 entfallen 42 % der Marketingbudgets auf Digitalwerbung und 22 % auf Social Media. Innerhalb der Digitalwerbung liegen Suchmaschinenanzeigen vorn, gefolgt von Social-Media-Anzeigen.

Wie misst man den Erfolg von Franchise-Marketing?

Auf Systemebene über Markenbekanntheit, Leads und Umsatz; auf Standortebene über Anfragen, Buchungen, Bewertungen und die Aktivität der lokalen Profile. Entscheidend ist ein gemeinsames System, damit die Zentrale die Standorte vergleichen kann.

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